Was war los?

 

ERINNERUNGEN AN HEINRICH HARRER

Eine Bilddokumentation der ÖAV S. Haus i. E.

 
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Blumen auf dem Weg zur Gruberscharte, Dachstein

Foto: Walter Bastl, ÖAV Haus i. E.

 

Die Verbindung und Freundschaft des Alpenvereins Haus im Ennstal mit Prof. Heinrich Harrer geht bereits auf das Jahr 1975 zurück. Seine Vorträge „Sieben Jahre in Tibet“ (1975) und „Menschen im Himalaya“ (1976) sind noch manchem in Erinnerung. Im Rahmen der Raíffeisen-Abenteuerschule Dachstein auf dem Guttenberghaus, deren Schirmherr Prof. Heinrich Harrer war und die von Jugendführern des Alpenvereins Haus geleitet wurde, vertieften sich die Beziehungen. Bis zu seinem Ableben im Jänner dieses Jahres war Prof. Heinrich Harrer mit dem Hauser Bergsteigerverein verbunden und zeigte sich am Vereinsgeschehen sehr interessiert.

Zahlreiche Schriftstücke, Presseberichte, Fotos, Dias, Widmungen – vor allem viele Bücher des berühmten österreichischen Forschers und Schriftstellers sind im Besitz des Alpenvereins Haus i. E. Ein Auszug davon wird während des Bergsommers 2006 in den Räumlichkeiten des Guttenberghauses gezeigt.

 

dachstein:Cult goes europe - Eröffnung Alpin-art-Akademie

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Am 30. Juli 2006 erlebte die Steiermark einen kulturellen Höhepunkt, und das gleich in zweifacher Hinsicht. Anlass der Festivitäten im neuen Panoramaatelier des Hotels Lärchenhof in Ramsau: Zeitgleich wurden zwei völlig unterschiedliche, aber innovative Kultur-Highlights rund um den Dachstein gefeiert. Dr. Monika Wogrollys seit zwei Jahren laufende Gastateliers für Künstler „Dachstein:Cult“ gehen künftig vom Dachstein in die Welt, und Isabella Sillers Alpin-Art-Akademie öffnete offiziell ihre Pforten. Eine Weinverkostung von Getränke-Wagner beflügelte die anwesenden Promis aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Von Bürgermeister Helmut Schrempf bis zu Direktor Heinz Prugger vom Tourismusverband Ramsau war alles, was in Sachen Kultur die Nase vorn hat und auf europäische Innovation setzt, beim großen Kulturspektakel im Lärchenhof präsent. Die charismatischen Kulturladys Isabella Siller und Monika Wogrolly betonten die Wichtigkeit kulturellen Networkings, und Planai-Hochwurzen-Marketing-Chef Mag. Ernst Trummer war sich mit Bürgermeister Helmut Schrempf, Kulturreferent Josef Tritscher und Tourismus-Direktor Heinz Prugger darüber einig, dass die Region um den Dachstein nun neben ihrer sportlichen Breitenwirkung auch über kulturelle Substanz von internationalem Format verfüge: Dachstein:Cult, Europas höchst gelegener Kulturstützpunkt in der Bergstation am Dachstein ist ab sofort international. Die teils im Lärchenhof anwesenden erfolgreichsten Gastatelier-Bewohner aus den Jahren 2005/06, der Literaturpreisträger Franzobel, die Fotokünstlerin Lea Titz und der Konzeptkünstler Wendelin Pressl, touren 2007 von Berlin bis Venedig, um mit ihren am Dachstein entstandenen Kunstwerke international zu punkten.
franzobel_mon_bgm_isa.jpgBachmann-Preisträger Franzobel präsentierte beim anschließenden Lärchenfest seine im April am Dachstein geschaffene „Ode auf den Dachstein“.  Cult-Initiatorin Monika Wogrolly löste das Dachstein-Echo mit ihrem Text „Der Onkelberg“ ab. Ein Geigenduo und eine Inszenierung mit Aktmodellen, die im Lärchenwald beim kreativen Fotoshooting zu beobachten waren, sowie Original-Bellini von Dachstein:Cult-Partner Cipriani aus Venedig bildeten weitere sinnliche Höhepunkte. Bleibt nur zu hoffen, dass in Isabella Sillers Alpin-art-Akademie künftig neben Hobbykünstlern auch künstlerischer Nachwuchs für Dachstein:Cult heranwächst, die in der Höhe von fast 3000 Metern Kreativität tanken. Die Ausstellung „Dachstein:Cult“ sowie Exponate der Alpin-art-Akademie läuft im Panoramahotel des Hotels Lärchenhof in Ramsau noch bis zum 14. August 2006, Öffnungszeiten 9 bis 14 Uhr.